Zu Worten, Pausen und dem, was sich dem Sagen entzieht

Mediation lebt von Sprache – und zugleich von dem,
was sich dem Sprechen entzieht.

Worte strukturieren Wirklichkeit, eröffnen Bedeutungsräume
und begrenzen zugleich, was gehört werden kann.
Pausen, Unterbrechungen und Schweigen sind deshalb
keine Leerstellen, sondern eigenständige Formen mediativ wirksamer Kommunikation.

In diesem Werkraum versammeln sich Texte, die Sprache nicht als Werkzeug verstehen,
sondern als Resonanzgeschehen.
Sie richten den Blick auf das Gesagte und das Ungesagte,
auf Metaphern, Brüche und die leisen Verschiebungen,
in denen sich Verständigung vorbereitet – oder verweigert.

Die Ordnung der Texte folgt keiner Kommunikationslogik.
Sie bewegt sich vom gesprochenen Wort
hin zu jenen Momenten, in denen Schweigen trägt.