Zu Mediation im Kontext gesellschaftlicher, organisationaler und professioneller Veränderung
Mediation steht nicht außerhalb des Wandels.
Sie ist selbst Teil jener gesellschaftlichen, organisationalen
und professionellen Verschiebungen, in denen Orientierung brüchig wird.
In diesem Werkraum versammeln sich Texte,
die Mediation im Spiegel veränderter Kontexte betrachten:
im Übergang von stabilen Ordnungen zu offenen Prozessen,
von klaren Rollen zu fragilen Verantwortlichkeiten,
von Gewissheiten zu Zumutungen.
Wandel erscheint hier nicht als Fortschrittsversprechen
und nicht als Verlustnarrativ.
Er wird als Prüfstein verstanden:
für Haltungen, für Verfahren –
und für die Frage, was Mediation unter veränderten Bedingungen zu leisten vermag.
- Mediation modern
(Denkraum Mediation)
→ Verschiebung von Phasen zu Feldern, zeitgemäße Kompetenz - Mediation und Governance als Kunst der Resonanz
(Governance & Beziehung)
→ Wandel von Steuerung zu Resonanz - Gesellschaftliche Achtsamkeit und der Beitrag der Mediation
(Haltung × Horizont)
→ Mediation als gesellschaftliche Praxis - Europa im Spiegel seiner Resonanzräume
(Polis & Resonanz)
→ Politischer Wandel, Resonanzverlust, Orientierung - Orientierung im Ungefähren
(Governance & Beziehung)
→ Führung und Mediation ohne feste Referenzen - Die Zeit, in der Systeme sich selbst zuhören
(Governance & Beziehung)
→ Wandel von Steuerung zu Selbstbeobachtung - Werte, Empathie und Purpose
(Polis & Resonanz)
→ Sinnzumutungen in konflikthaften Zeiten - Sapere aude – eine Haltung im Prozess
(Polis & Resonanz)
→ Mut, Verantwortung, Erwachsenwerden im Wandel - Vom Sinn des Global Goal in der Governance
(Governance & Beziehung)
→ Zielorientierung unter Bedingungen des Wandels