Zu Mediation im Kontext gesellschaftlicher, organisationaler und professioneller Veränderung

Mediation steht nicht außerhalb des Wandels.
Sie ist selbst Teil jener gesellschaftlichen, organisationalen
und professionellen Verschiebungen, in denen Orientierung brüchig wird.

In diesem Werkraum versammeln sich Texte,
die Mediation im Spiegel veränderter Kontexte betrachten:
im Übergang von stabilen Ordnungen zu offenen Prozessen,
von klaren Rollen zu fragilen Verantwortlichkeiten,
von Gewissheiten zu Zumutungen.

Wandel erscheint hier nicht als Fortschrittsversprechen
und nicht als Verlustnarrativ.
Er wird als Prüfstein verstanden:
für Haltungen, für Verfahren –
und für die Frage, was Mediation unter veränderten Bedingungen zu leisten vermag.