Zur stillen Architektur der Mediation

Mediation geschieht nicht im luftleeren Raum.
Sie vollzieht sich zwischen Körpern, Blicken, Abständen, Türen, Tischen –
und in der Art, wie ein Raum Ordnung anbietet oder verweigert.

In diesem Werkraum versammeln sich Texte, die Mediation als räumliches Geschehen begreifen.
Raum erscheint hier nicht als neutrale Umgebung, sondern als Mitspieler:
Er strukturiert Aufmerksamkeit, markiert Grenzen, eröffnet Übergänge –
und trägt Verantwortung mit.

Die Texte sind nicht chronologisch angeordnet.
Ihre Ordnung folgt einer Denkbewegung:
vom konkreten Ort zur impliziten Architektur mediativ getragener Prozesse.