Zur inneren Ausrichtung der Mediation
Mediation ist mehr als ein Verfahren.
Sie gründet in einer Haltung, die nicht sichtbar gemacht werden kann,
sondern sich nur im Vollzug zeigt.
In diesem Werkraum versammeln sich Texte, in denen Mediation als innere Ausrichtung erfahrbar wird:
im Umgang mit Nicht-Wissen, mit Zumutungen, mit Verantwortung und Präsenz.
Haltung erscheint hier nicht als persönliche Eigenschaft,
sondern als relationale Leistung im Prozess.
Die Texte folgen keiner Methode und keinem Phasenmodell.
Ihre Ordnung spiegelt eine Denkbewegung:
von der stillen inneren Setzung zur sichtbaren Konsequenz im mediativ getragenen Handeln.
- Warum Mediation beim Zuhören beginnt
(Mediation & Wandel)
→ Haltung vor Technik, Zuhören als innere Setzung - Mediation schafft keinen Sinn
(Mediation & Wandel)
→ Verzicht auf Sinnstiftung, Aushalten von Offenheit - Der Moment davor
(Denkraum Mediation)
→ Präsenz, Zurückhaltung, Nicht-Handeln als Haltung
(bewusst auch hier – anderer Fokus als bei Raum & Setting) - Hannah Arendt und die Kraft des Anfangens
(Haltung × Horizont)
→ Verantwortung, Anfang, Zumutung von Freiheit - Wenn wir sagen: „Das war Dialog.“
(Mediation & Wandel)
→ Haltung vs. Zuschreibung, Versuchung der Einordnung - Zwischen Denken und Wahrnehmen
(Mediation & Wandel)
→ Transkonzeptuelle Präsenz, Wahrnehmung vor Deutung - Sapere aude – eine Haltung im Prozess
(Polis & Resonanz)
→ Mut, Zumutung, Verantwortung jenseits des Privaten - Prozessparteilichkeit
(Profession & Praxis)
→ Haltung im Vorfeld, leise Verschiebungen - Gesprächskunst in der Mediation
(Haltung × Horizont)
→ Haltung als Kulturleistung des Gesprächs - Gesellschaftliche Achtsamkeit und der Beitrag der Mediation
(Haltung × Horizont)
→ Haltung als gesellschaftliche Ressource