Zur Orientierung in Mediation, Beziehung und Wandel

Mediation entfaltet sich nicht entlang einer einzigen Linie.
Sie zeigt sich in Haltungen, Räumen, Worten, Übergängen, Machtverhältnissen –
und im Wandel der Kontexte, in denen Menschen einander begegnen.

Der Werkraum versammelt Texte aus unterschiedlichen Publikationszusammenhängen des Ad_Monter Journal Mediationund seiner Newsletter.
Er ordnet sie nicht chronologisch, sondern phänomenologisch:
nach Aspekten dessen, was Mediation trägt, strukturiert und herausfordert.

Dieser Raum ist kein Archiv und kein Lehrgang.
Er ist eine Lesebrille.

Wie dieser Raum gelesen werden will

Die Texte im Werkraum sind eigenständig entstanden.
Ihre Zusammenstellung folgt keiner Vollständigkeit und keinem Systemzwang.

Lesen Sie quer.
Bleiben Sie bei einem Feld.
Kehren Sie zurück.

Wie in der Mediation selbst erschließt sich der Zusammenhang nicht im Durchgang,
sondern im Wechsel der Perspektiven.

Die Werkräume

Jeder Werkraum bündelt Texte, in denen ein bestimmter Aspekt von Mediation besonders wirksam wird:

Haltung
Zur inneren Ausrichtung der Mediation – jenseits von Methode und Technik.

Raum & Setting
Zur stillen Architektur der Mediation: Orte, Anordnungen, Schwellen.

Sprache & Schweigen
Zu Worten, Pausen, Metaphern – und dem, was sich dem Sagen entzieht.

Zeit & Prozess
Zu Übergängen, Verzögerungen und der Eigenzeit mediativ getragener Prozesse.

Macht & Verantwortung
Zur nicht-neutralen Dimension von Mediation, Ordnung und Entscheidung.

Wandel
Zu Mediation im Kontext gesellschaftlicher, organisationaler und professioneller Veränderung.

(Jeder Werkraum öffnet einen eigenen Denk- und Leseraum.)

Der Werkraum lädt nicht dazu ein, Mediation zu erlernen.
Er lädt dazu ein, ihr aufmerksamer zu begegnen.